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Gedenken an den Holocaust – Begegnungen gegen das Vergessen

Gustavs der 8.7 besuchen die "Holo-Voices" auf Zeche Zollverein

Im Rahmen der Erinnerungskultur an unserer Schule besuchte die Holocaust-Überlebende Eva Weyl am 19. Mai 2026 unsere Schule. Die bald 91-Jährige berichtete interessierten Schüler*innen der Jahrgänge 8, 9 und 10 eindrucksvoll von ihrem Leben im Lager Westerbork und von ihren Erfahrungen während der Zeit des Nationalsozialismus. Nicht zum ersten Mal besuchte uns Frau Weyl und erneut zeigt sie Fotos aus der Zeit, Comic-Elemente zum Verdeutlichen, Kartenausschnitte, und kommt schnell auf den Punkt: „Euch trägt keine Schuld! Aber ihr tragt Verantwortung: Seid Menschen!“. Mit ihren persönlichen Erinnerungen macht sie deutlich, wie wichtig es ist, die Geschichte lebendig zu halten und jeder Form von Ausgrenzung und Hass entgegenzutreten.

Ähnliches erfuhren die Gustavs der Klasse 8.7 am 21. Mai, die am Projekt „HoloVoices“ auf Zeche Zollverein teilnahmen. Dort lernten die Schüler*innen die Lebensgeschichte von Inge Auerbacher kennen, die den Holocaust überlebte. Die interaktive Begegnung ermöglichte einen besonders persönlichen Zugang zur Geschichte und regte zum Nachdenken an. Auch Eva Weyl ist als Zeitzeugin voraussichtlich ab August 2026 dort zu sehen.

Ebenfalls am 21. Mai nahmen Schüler*innen der EF aus der Courage-Gruppe sowie aus dem LEIV-9-Kurs „Demokratie-Scouts“ an der Demokratie-Konferenz der Stadt Mülheim teil, die im Rahmen des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ stattfand. Dort setzten sie sich gemeinsam mit anderen Schulen aktiv mit Themen wie Demokratie, Vielfalt und gesellschaftlichem Engagement auseinander.

Alle Veranstaltungen machten deutlich, wie wichtig Erinnerung, demokratische Werte und aktives Engagement gegen Diskriminierung auch heute noch sind.